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VERSPRECHER, UNSICHERHEITEN, WIDERSPRÜCHE
Warum ist Stoiber trotzdem populär?

(...) Ähnlich erklärt auch Peter Ditko, Leiter der Rhetorikschulen Bonn, Berlin, München, den Schub für die Union. "Die Dramaturgie der K-Frage war optimal für die Union - wenn auch ungewollt."

Ein Schaukampf, der in der Gewissheit gipfelte, so Ditko, "dass der Kandidat benannt wurde, der für Angriff und Aktion steht". Und das erwarte der Wähler. "Schröders Bild von der ruhigen Hand ist bei diesen Wirtschaftsdaten falsch."

Auch davon profitiere die Union. Ditko hat beobachtet, dass Stoiber sich häufig verspricht, "weil er zu lange Sätze baut". Und weil er keine Fehler machen wolle. "Das führt dazu, dass er verkrampft." Doch schade das im Moment noch nicht. Auch Ditko meint: "Es kommt auf die nächsten Auftritte an."