RTL
BECKER IN DER MANGEL
Es war eigentlich als Vorteil gedacht, aber am Ende war es wohl ein Doppelfehler, den Boris Becker vor Gericht in Miami hinlegte. Er war überraschend selbst zum Prozessauftakt erschienen, um seiner Forderung nach Ausschluss der Öffentlichkeit im Scheidungskrieg Nachdruck zu verleihen.
(....) Boris wirkte hilfslos und verloren, kam ins schwimmen, war nervös. Auch Peter Ditko, Rhetoriker der Bonner Redner-Schule, bestätigt uns: Boris war im ersten Akt des Scheidungsdramas nicht souverän: "Er hat sich als Schüler gefühlt, und hat auch als Schüler agiert. Es war eine Prüfungssituation für ihn."